Leichte Sprache
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Bundestagswahl 2025: Wahlprogramme der Parteien in Leichter Sprache

Am 23. Februar ist Bundestagswahl (Foto: Element5 Digital/pexels)

Am 23. Februar 2025 ist Bundestagswahl. Auch Menschen mit Behinderung dürfen wählen. Aber wen soll man wählen? Welche Partei soll man wählen? Was wollen die Parteien? Und welche Partei passt zu mir?

Diese Frage muss man selbst beantworten.
Eine Hilfe ist das Wahlprogramm.
Jede Partei hat ein Wahlprogramm.
Die Sprache ist oft schwer zu lesen.
Ein toller Text hilft jetzt dabei.
Der Text ist in leichter Sprache.
Der Text sagt, was die Parteien machen wollen.

Überblick über alle Parteien: Zum Lesen einfach HIER KLICKEN

Wahlprogramme in Leichter Sprache von…

Noch mehr Informationen zur Bundestagswahl 2025 in Leichter Sprache gibt es HIER


TEXT IN NORMALER SPRACHE:

Der Begriff "Inklusion" scheint für viele Menschen immer noch recht abstrakt. Das Verständnis geht bisweilen von "mehr Hilfe für behinderte Menschen" bis "keine Stufen an Bahnsteigen". 

Es zeigt, dass man den Begriff noch mehr erklären muss, indem man ihm Leben einhaucht. Menschen, die zwingend auf die Notwendigkeit einer inklusiven Lebens- und Arbeitswelt angewiesen sind, haben mehr Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit verdient. Es muss deutlich werden, vor welchen Hürden und Barrieren Millionen von Menschen tagtäglich stehen, vor welchen Gräben und Stolperfallen. Es muss klar werden, dass wir als Gesellschaft in einer Gemeinschaft der Vielfalt alle von gelebter Inklusion profitieren. 

HIER: Broschüre in Einfacher Sprache: Rechtspopulismus erkennen - Demokratie schützen

Zivilgesellschaftlich ist hier schon vieles in Bewegung. Auch wenn das Tempo zunehmen muss, so stimmt die Entwicklung doch zuversichtlich. Es ist wichtig, dass zentrale Aspekte des Lebens inklusiv mitgedacht werden. Gerade dann, wenn es um das Recht auf demokratische Mitgestaltung geht – und das Recht zu wählen, ein Grundpfeiler der Demokratie, ist genau das. 

Es sollte Standard sein, dass Wahlprogramme niedrigschwellig als illustrierte Exzerpte in Leichter Sprache veröffentlicht werden. Denn die Annahme, dass schon die regulären Wahlprogramme kaum gelesen werden, darf hier keine Entschuldigung sein. Zunächst einmal muss JEDER wahlberechtigte Mensch die Möglichkeit haben, dies selbst zu entscheiden. 

Die Ausübung des Rechts, mit seinem Kreuz auf dem Wahlzettel über Gegenwart und Zukunft mitzubestimmen, wird nicht allein durch rollstuhlgerechte Eingänge von Wahllokalen ermöglicht. Die selbstbestimmte Entscheidungsfindung, wen und was man wählen will, darf nicht an Sprachbarrieren stoßen.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Bayern e.V. hat eine großartige illustrierte Zusammenfassung der Wahlprogramme veröffentlicht. 

Das PDF können Sie HIER herunterladen.


Michael Wollny
Öffentlichkeitsarbeit
michael.wollny@lh-lindau.de