Leichte Sprache
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Broschüre in Einfacher Sprache: Rechtspopulismus erkennen - Demokratie schützen

Demokratie schützen –Gefährliche politische Ideen erkennen

Der Verein "Tadel verpflichtet" und die Bundesvereinigung Lebenshilfe haben eine kostenlose Broschüre herausgegeben. Darin wird in Einfacher Sprache vor den Gefahren von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie gewarnt. 

Das Heft konzentriert sich dabei auf die Frage, wie man Rechtspopulismus erkennen und demaskieren kann. Es verweist auf das systemische und perfide Vorgehen von Rechtspopulisten. Auf das Zusammenspiel von sprachlichem und bildhaftem Framing, mit dem Ängste geschürt und Feindbilder erzeugt werden, um die gesellschaftliche Spaltung zu befördern und die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

Hier gibt's das PDF zum Download: Demokratie schützen – Gefährliche politische Ideen erkennen

Die Broschüre in Einfacher Sprache erscheint gut einen Monat vor der Bundestagswahl am 23. Februar. Angesichts hoher Zustimmungswerte für eine in Teilen rechtsextreme Partei wie der AfD wächst auch die Sorge vor einer weiteren Stigmatisierung von Menschen mit Behinderung und einem Rückschritt beim Ziel einer inklusiven Gesellschaft. 

Rechtspopulismus stellt eine wachsende Bedrohung für die Demokratie dar, da er auf die Spaltung der Gesellschaft und den Abbau grundlegender Werte wie Gleichheit, Freiheit und Solidarität abzielt. Indem er einfache Lösungen für komplexe Probleme propagiert, bedient er Ängste und Vorurteile, oft zulasten von Minderheiten und Schutzbedürftigen. Besonders alarmierend ist dabei die Gefährdung von Menschen mit Behinderung, deren Rechte und Teilhabe an der Gesellschaft durch rechtspopulistische Politik untergraben werden können.

Bereits jetzt zeigen rechtspopulistische Diskurse oft eine Geringschätzung für Inklusion und soziale Unterstützung, indem sie staatliche Leistungen für Schutzbedürftige hinterfragen.

Darüber hinaus attackiert der Rechtspopulismus die Institutionen der Demokratie, die gerade Menschen mit Behinderung schützen sollen. Gesetzliche Fortschritte, wie die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, können durch rechtspopulistische Regierungen ausgehöhlt oder ignoriert werden.

Für Schutzbedürftige wie Menschen mit Behinderung bedeutet dies nicht nur den Verlust grundlegender Rechte, sondern auch eine zunehmende Unsicherheit und gesellschaftliche Ausgrenzung.

EINFACHE SPRACHE:

Ein neues Heft warnt vor Rechtspopulismus.
Das Heft ist in Einfacher Sprache.
Rechtspopulismus schadet der Demokratie und Gesellschaft.
Rechtspopulisten schüren Angst und Spaltung.
Sie machen einfache Lösungen für Probleme.
Diese Lösungen helfen oft nicht wirklich.
Menschen mit Behinderung sind besonders betroffen.
Rechtspopulisten finden Inklusion oft nicht sinnvoll.
Sie sind gegen staatliche Hilfe für Schutzbedürftige.
Das kann Rechte und Teilhabe gefährden.
Auch demokratische Regeln werden angegriffen.
Wichtige Gesetze könnten ignoriert werden.
Das macht das Leben für Betroffene schwieriger.
Das Heft erklärt, wie man Rechtspopulismus erkennt.
Es hilft, demokratische Werte zu verteidigen.
Das Heft kann man HIER herunterladen.

Jeder Mensch hinterlässt in seinem Leben Spuren, wirkt dabei auch auf andere Menschen ein und hinterlässt dadurch in deren Leben Spuren. Wir alle haben also eine große, aber auch wunderbare Verantwortung, die über unser eigenes Handeln und vor allem Nicht-Handeln hinaus wirkt. 

Egal, ob am Arbeitsplatz oder im Privatleben - unser Handeln ist die Signatur unserer Persönlichkeit. Was wir tun und (unter)lassen trägt sprichwörtlich unsere individuelle Handschrift. Heute ist der #TagDerHandschrift. 

Ein guter Moment, um kurz innezuhalten und sich zu überlegen, welche Spuren man in seinem Leben hinterlassen will - und welche im Leben seiner Mitmenschen. Welche Handschrift trägt das eigene Verhalten? Grenze ich Menschen aus? Zieht meine Handschrift Trennlinien oder streicht andere Lebensweisen gar durch?

Wir alle haben es selbst in der Hand: Das Schreibzeug für unsere Lebensgeschichten. Gerade in diesen Zeiten erfordert es mehr Buntstifte gegen die Brauntöne.

Danke Sandra, Karina und Markus & Markus.


Michael Wollny
Öffentlichkeitsarbeit
michael.wollny@lh-lindau.de